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Burg Regenstein
Festung Regenstein
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Roßbach 1757
Aktivitäten




Am 5. November 1757, im zweiten Jahr des Siebenjährigen Krieges, kam es bei Reichardtswerben zur Schlacht zwischen den Preußen unter König Friedrich II. und der französischen Armee König  Ludwig XV., die durch die Reichsarmee unterstützt wurden. Da der preußische König sein Quartier in Roßbach hatte, wurde die Schlacht nach diesem Ort benannt. Das eigentliche Schlachtgeschehen fand aber auf den Feldern bei Reichardtswerben statt. Durch geschicktes Handeln gelang es den Preußen, den doppelt so starken Gegner in die Flucht zu schlagen. Damit konnte das gesamte Gebiet des heutigen Landes Sachsen-Anhalt von den plündernden Franzosen befreit werden. Nur eine kleine Besatzung auf der Festung Regenstein hielt noch die Stellung. Sie wurde erst im Februar 1758 zur Übergabe gezwungen.

Seit vielen Jahren organisiert der Verein "Historisches Diorama der Schlacht bei Roßbach" e.V. die Gedenkveranstaltungen am Denkmal an der Posendorfer Spitze. Zum 250. und zum 260. Jahrestag der Ereignisse auf den Feldern rings um Reichardtswerben wurden Darstellungen  der Schlacht organisiert, an denen historische Gruppen aus verschiedenen europäischen Ländern teilnahmen.

Jährlich findet an dem großen Denkmals die feierliche Gedenkveranstaltung statt. Durch eine Kranzniederlegung wird der Toten dieser Schlacht gedacht.

2017 wurde auf dem Originalschauplatz der Verlauf der Infanterieschlacht dargestellt.

Schlachtdarstellung von 2017: Der Angriff der Franzosen und der Reichsarmee bricht im Feuer der preußischen Infanterie zusammen.

Schlachtdarstellung von 2017: Bereits beim Anmarsch wurden die französischen und Reichstruppen von der preußischen Artillerie unter Beschuss genommen. Im Dämmerlicht ist der gewaltige Feuerstrahl eines Zwölfpfünders gut zu erkennen.

Schlachtdarstellung von 2017: Das Feuer der preußischen Musketiere (links) und Grenadiere (rechts) zwingt die Verbündeten zur Flucht.


 
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