REGENSTEIN
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Die Mitglieder von HISTORY 4 YOU  werden auf dieser Seite interessante Details zur Geschichte der Burg auf dem Regenstein veröffentlichen.


Auf der Festung Regenstein standen nacheinander mehrere Garnisonkirchen. Die rekonstruierte Kirche von 1697 ist auf der Abbildung zu sehen. 1736 wurde sie durch Blitzschlag beschädigt. Den Neubau errichtete man unterhalb der Bastion Mühlberg. Beide Kirchenfundamente können nachgewiesen werden. So konnten auch beide Gebäude rekonstruiert werden.

Der Granatapfel heißt nicht nur so, sondern hat auch eine verblüffende Ähnlichkeit mit einer Handgranate des 17./18. Jahrhunderts. Derartige Sprengkörper wurden gern zur Verteidigung der Festungsmauern eingesetzt. Auf dem Regenstein lagerten zu diesem Zweck große Mengen, die aber hier nicht zum Einsatz kamen..

Die Regensteiner Grafen hatten die rote Hirschstange als Wappensymbol. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Form und das Aussehen. Die Abbildung ist nach einem zeitgenössischen Grabstein aus dem 15. Jahrhundert entstanden. Typisch für diese Zeit ist die Geweihrosette. Das Wappen zeigt einen Stechhelm mit Geweihstangen und Helmdecke. Der Schild ist eine Tartsche, die bei den Ritterturnieren im ausgehenden Mittelalter verwendet wurde. Die etwas schräggestellte Form finden wir heute noch bei den amtlichen Siegeln wieder.


Weitere Abbildungen sind auch in dem Heft über Geschichte und Geschichten rund um den Regenstein zu finden.


 
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