REGENSTEIN
Erforschen
Geschichte(n)
Entdecken
Nachgebaut
Schriftstücke
Termine
Erleben
Interesse
Neuigkeiten


Die Mitglieder von HISTORY 4 YOU  werden auf dieser Seite interessante Details zur Geschichte der Burg und Festung Regenstein und deren Umfeld veröffentlichen.


Auf der Festung Regenstein standen nacheinander mehrere Garnisonkirchen. Die rekonstruierte Kirche von 1697 ist auf der Abbildung zu sehen. 1736 wurde sie durch Blitzschlag beschädigt. Den Neubau errichtete man unterhalb der Bastion Mühlberg. Beide Kirchenfundamente können nachgewiesen werden. So konnten auch beide Gebäude rekonstruiert werden.

Die folgenden 5 Bilder zeigen das Abfeuern einer Kanone des 18. Jahrhunderts mit Luntenzündung als Daumenkino. Es handelt sich um ein schweres sächsisches Feldgeschütz. Im ersten Bild wird der Luntenstock mit der glimmenden Lunte an das Zündloch herangeführt.

Das zweite Bild zeigt, dass das Schwarzpulver im Zündloch durch die glimmende Lunte entzündet wurde. Eine kleine Stichflamme ist zu sehen.

Im dritten Bild sieht man die Rauchwolke des verbrannten Zündpulvers. In diesem Moment arbeitet sich die Flamme auch bis zur eigentlichen Pulverladung im Kanonenrohr vor.

Das vierte Bild zeigt die Explosion von mehreren Pfund Schwarzpulver. Die Menge ist abhängig vom Kaliber der Kanone. Ein gewaltiger Feuerstrahl, der in diesem Fall mehrere Meter lang ist, verlässt das Kanonenrohr. Bei heutigen Reenactmentveranstaltungen wird natürlich auf die Kanonenkugel verzichtet.

Das fünfte Bild zeigt die mächtige Qualmwolke, die das Umfeld der Kanone wie ein dichter Nebel umhüllt. Bei geringem Wind bleibt der Pulverdampf ortsfest liegen. Dann sind die bunten Uniformen sehr zweckdienlich, um Freund und Feind unterscheiden zu können.

Der Granatapfel heißt nicht nur so, sondern hat auch eine verblüffende Ähnlichkeit mit einer Handgranate des 17./18. Jahrhunderts. Derartige Sprengkörper wurden gern zur Verteidigung der Festungsmauern eingesetzt. Auf dem Regenstein lagerten zu diesem Zweck große Mengen, die aber hier nicht zum Einsatz kamen..

Die Regensteiner Grafen hatten die rote Hirschstange als Wappensymbol. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Form und das Aussehen. Die Abbildung ist nach einem zeitgenössischen Grabstein aus dem 15. Jahrhundert entstanden. Typisch für diese Zeit ist die Geweihrosette. Das Wappen zeigt einen Stechhelm mit Geweihstangen und Helmdecke. Der Schild ist eine Tartsche, die bei den Ritterturnieren im ausgehenden Mittelalter verwendet wurde. Die etwas schräggestellte Form finden wir heute noch bei den amtlichen Siegeln wieder.


Weitere Abbildungen sind auch in den Heften zur Geschichte des Regensteins zu finden.


 
Top