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Burg Regenstein
Festung Regenstein
Blankenburg blüht
Mittelalter
18. Jahrhundert
19. Jahrhundert
Zivil
Roßbach 1757
Aktivitäten




Die Johanniter-Ritter trugen bis in das 13. Jahrhundert einen schwarzen Waffenrock mit weißem Tatzenkreuz. Ab dem 14. Jahrhundert erhält der Waffenrock eine rote Grundfarbe. Die Feldzeichen sind allerdings schon sehr früh rot. Links ist ein dienender Bruder zu sehen. Seine Ausrüstung ist einfacher und er trägt den großen Infanterieschild, da er zu Fuß kämpft.

Eine Pilgergruppe auf der Rast. Im 13. Jahrhundert zogen zahlreiche Pilger durch Europa. Beliebt waren die Pilgerorte Rom und Santiago de Compostela. Aber auch regional bedeutende Wallfahrtsorte fanden reges Interesse. Im nördlichen Harzvorland war Wasserleben durch sein Blutwunder bekannt.




Die Kriegsknechte des Bischofs von Halberstadt feuern eine Hakenbüchse auf Lafette (originalgetreuer Nachbau) ab. Das Foto entstand 2007 während eines Thementages auf dem Regenstein. 


Kriegsknechte aus dem Halberstädter Aufgebot von 1437. Bischof Burchard III. zog im November 1437 mit 2000 Mann Fußvolk und 1000 Reitern von Halberstadt über den Harz, um gegen die Hohnsteiner Grafen vorzugehen. Sie hatten in der Vergangenheit mehrfach im Halberstädtischen Gebiet geplündert.
Die bischöflichen Mannschaften trugen weiß/rote Waffenröcke. Die Wappenfarben haben sich bis heute im Wappen des Landkreises Harz erhalten.


Zwei Langbogenschützen um 1450. Der Bogen ist eine Waffe für Schnellfeuer. Keine andere Schusswaffe des Mittelalters erreichte ähnliche Schussfrequenzen. Der fast mannshohe Langbogen vereint eine hohe Schussfolge mit großer Durchschlagskraft. Um schneller laden zu können, steckten die Bogenschützen die Pfeile oft in den Erdboden. So entstand die Legende von den vergifteten Pfeilen. An der Pfeilspitze haftete dadurch immer etwas Erdreich. Auch eine eigentlich nicht lebensgefährliche Verletzung konnte so zur Blutvergiftung und damit zum Tod führen. Die geübten Bogenschützen konnten pro Minute durchaus 5 bis 8 Schuss abgeben. Teilweise war dadurch die Schlacht schon entschieden.

Armbrustschütze des Bischofs von Halberstadt, um 1440. Die Armbrust war im 15. Jahrhundert die treffsicherste Schusswaffe. Außerdem hatte sie eine gewaltige Durchschlagskraft. Ringelpanzer (Kettenhemden) und Plattenpanzer wurden von den Bolzen oft mühelos durchschlagen. Allerdings war das Nachladen nicht so einfach. Teilweise mussten mechanische Winden oder Handkurbeln eingesetzt werden, da die normale Muskelkraft nicht ausreichte. Für Schnellfeuer war die Armbrust nicht geeignet.


 
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